DemoDemoDemo

Tanzend in den Abend starten, so schön sollte doch jedes Wochenende beginnen.
Unter dem Motto „Rave it Haszelhoff – We are looking for Freedom!“ wird es die erste Nachttanzdemo in Rostock seit Anbeginn der Menschheit geben.
Denn Haszelhoff kann bekanntlich Grenzen zu Fall bringen. Und Grenzen gibt es viel zu viele.
Verursacht durch arrogante Vorgesetzte, Nazis, Fahrkartenkontrollen, überhebliche Arbeitsamtmenschen und sexistisches Verhalten, über die Ausbeutung von Tieren, ständiges Lernen, Stadionverbote, Atomtransporte, bis zu frühem Aufstehen, schlechten Wortspielen und Leistungszwang… all das und noch mehr sind Gründe genug, lautstark gegen Barrieren anzutanzen. Also lasst uns Freiräume für selbstbestimmtes Leben schaffen!

Auf dieser Demo wollen wir den Frust, der uns das Leben schwer macht, weg tanzen und Energie für die Rave-o-lution tanken.


4 Antworten auf „DemoDemoDemo“


  1. 1 Juan E. Andrade 10. November 2011 um 17:19 Uhr

    Ich bin nicht besonders gegen arrogante Vorgesetzte, Nazis, Fahrkarten-kontrollen, überhebliche Arbeitsamt-menschen und sexistisches Verhalten, über die Ausbeutung von Tieren, ständiges Lernen, Stadionverbote, Atomtransporte, bis zu frühem Aufstehen, schlechten Wortspielen und Leistungszwang…

    Ich bin eigentlich nur gegen David Hasselhoff

  2. 2 Buba 12. November 2011 um 15:28 Uhr

    Ein richtiges Demo-Thema wäre eindeutiger – es scheint wohl doch eher nur arbeitsscheues Klientel „tanzen“ zu wollen.
    Keiner mag Sexisten, übehebliche und arrogante Menschen oder auch Nazis – aber die „politische“ Außenwirkung wird man mit solchen Themen (Fahrkartenkontrollen, Stadionverbote, frühes Aufstehen, Wortspiele…) nicht erreichen.
    Schade um die Energie, die dort „vertatnzt“ wird!

    Bleibt friedlich!

  3. 3 n_c 12. November 2011 um 16:59 Uhr

    ich sehe das ähnlich wie Buba,
    bestimmt sind diese Sachen wichtig einmal zu der Sprache zu bringen, aber aufgrund dessen das es einen, meiner Meinung nach, etwas kruden Mix ergibt (was haben da zB „Stadionverbote“ verloren?), soll das wohl nur eine Menge Leute auf die Strasse ziehen, ohne ernsthaft inhaltlich zu sein?
    Naja, uU werde ich heute Abend eines besseren belehrt.

  4. 4 Hoffi 14. November 2011 um 10:13 Uhr

    Ja, darum sollte es gehen – dass mensch mal nicht nur sein eigenes Szeneklientel bedient, sondern auch Leute einbezieht, die sonst nicht unbedingt auf unseren „radikalen“ Demos zu sehen sind. Und mit denen in Gespräche kommt, politisch inhaltlich eine Richtung und ein paar Ideen vorgibt.
    Das ist m.E.n. auch super gelungen. Und was zusätzlich noch als (logischer) Nebeneffekt auftrat – es ergab einfach eine coole Mischung aus verschiedenen Szene-Menschen: Es waren Anti-Atomis, Antifas, Einfach-so-Linke, irgendwelche-Punks und nen Haufen Leute da, die mensch sonst nicht unbedingt sieht.
    Mehr Transpis wären vlt. noch sinnhaft gewesen, ansonsten – haters gonna hate…

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.